Kaufnebenkosten beim Hauskauf
Diese Kosten kommen zum Kaufpreis dazu
Der Kaufpreis allein reicht nicht — zusätzlich fallen Kaufnebenkosten an, die Sie von Anfang an in Ihre Finanzierung einplanen sollten. In Bayern liegen die Nebenkosten typischerweise bei 8–12 % des Kaufpreises. Aus jahrzehntelanger Praxis im Raum Garmisch-Partenkirchen wissen wir, wie wichtig eine realistische Kalkulation von Anfang an ist.

Die Kaufnebenkosten im Überblick
| Kostenart | Höhe (Bayern) | Wer zahlt |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 3,5 % des Kaufpreises | Käufer |
| Notarkosten | ca. 1,0–1,5 % | Käufer |
| Grundbucheintragung | ca. 0,5 % | Käufer |
| Maklerprovision | hälftig geteilt | Käufer + Verkäufer (geteilt) |
Grunderwerbsteuer
Die Grunderwerbsteuer ist der größte Nebenkosten-Posten. In Bayern beträgt sie 3,5 % des Kaufpreises — einer der niedrigsten Sätze in Deutschland. Beim Hauskauf wird die Steuer auf den Gesamtpreis berechnet, also Haus und Grundstück zusammen. Der Steuerbescheid kommt wenige Wochen nach dem Notartermin. Erst nach Zahlung wird die Eigentumsumschreibung im Grundbuch veranlasst.
Notar- und Grundbuchkosten
Der Notar erstellt den Kaufvertrag, beurkundet ihn und wickelt den gesamten Eigentumsübergang ab. Die Kosten richten sich nach dem Kaufpreis und sind gesetzlich festgelegt.
Maklerprovision
Beim Kauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen gilt seit der gesetzlichen Neuregelung die geteilte Provision: Verkäufer und Käufer zahlen jeweils höchstens die Hälfte. In der Praxis übernimmt der Käufer also maximal die Hälfte der vereinbarten Maklercourtage.
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Mögliche Zusatzkosten
- Renovierung/Sanierung: Bei älteren Häusern oft der größte Posten — Dach, Heizung, Fenster oder Fassadendämmung können schnell fünfstellige Beträge kosten. Holen Sie vor dem Kauf Kostenvoranschläge ein.
- Gutachter: Ein Bausachverständiger kostet je nach Umfang einige hundert Euro, kann aber vor teuren Überraschungen schützen.
- Finanzierungskosten: Bereitstellungszinsen, Schätzgebühren der Bank, Grundschuldeintragung.
- Umzug: Je nach Entfernung und Umfang einige hundert bis mehrere tausend Euro.
- Außenanlagen: Gartengestaltung, Zaunbau oder Einfahrt können zusätzlich anfallen.
Laufende Kosten nach dem Kauf
Anders als bei einer Eigentumswohnung tragen Sie als Hausbesitzer alle laufenden Kosten allein — es gibt keine WEG-Verwaltung, die sich um Gemeinschaftskosten kümmert. Sie sind selbst verantwortlich für:
- Grundsteuer: Jährliche Steuer, Höhe abhängig von der Kommune
- Gebäudeversicherung: Wohngebäude-, Haftpflicht- und ggf. Elementarschadenversicherung
- Instandhaltung: Dach, Heizung, Fassade, Fenster — planen Sie monatlich eine Rücklage ein
- Betriebskosten: Wasser, Abwasser, Müllabfuhr, Schornsteinfeger, Straßenreinigung
- Energie: Strom, Heizung (Gas, Öl, Wärmepumpe)

Rechenbeispiel
Rechnen Sie die Nebenkosten am besten direkt in Prozent des Kaufpreises: In Bayern kommen 3,5 % Grunderwerbsteuer, rund 2 % für Notar und Grundbuch sowie der hälftige Makleranteil zusammen. In Summe sollten Sie mit einem Aufschlag von rund 10–12 % auf den Kaufpreis rechnen. Diese Summe müssen Sie in aller Regel aus Eigenkapital aufbringen, da Banken sie meist nicht mitfinanzieren. Nutzen Sie unseren Finanzierungsrechner für eine individuelle Berechnung.
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Hinterlegen Sie Ihre Suchkriterien — wir informieren Sie, sobald passende Objekte verfügbar sind.
Kosten im Griff
Seit über 50 Jahren und mittlerweile in dritter Generation begleiten wir Käufer in der Region Garmisch-Partenkirchen — von der ersten Kalkulation bis zum Notartermin. Als IHK-geprüfte Immobilienfachwirte mit ausgewiesener Kompetenz in der Grundstücks- und Gebäudebewertung beraten wir Sie transparent zu allen anfallenden Kosten, damit Sie vor dem Kauf wissen, was auf Sie zukommt, und Ihre Finanzierung sicher planen können.
Häufige Fragen zu Hauskauf-Nebenkosten in Garmisch-Partenkirchen
Wie hoch sind die Nebenkosten beim Hauskauf in Garmisch-Partenkirchen?
In Bayern typisch 10–12 % des Kaufpreises — eine substanzielle Summe, die meist aus Eigenkapital bezahlt werden muss.
Aufteilung: Grunderwerbsteuer 3,5 %, Notar und Grundbuch rund 2 %, dazu der hälftige Makleranteil. Wir kalkulieren die Gesamtkosten für Sie transparent.
Was kostet die Grunderwerbsteuer beim Hauskauf in Garmisch-Partenkirchen?
In Bayern 3,5 % vom Gesamtkaufpreis (Haus + Grundstück) — einer der niedrigsten Sätze bundesweit. Der Steuerbescheid kommt wenige Wochen nach dem Notartermin.
Tipp: Mitverkauftes Inventar (Einbauküche, Möbel) wird im Vertrag separat aufgeführt — diese Werte unterliegen nicht der Grunderwerbsteuer und mindern die Steuerbasis.
Welche laufenden Kosten habe ich nach dem Hauskauf in Garmisch-Partenkirchen?
Im Gegensatz zur Wohnung tragen Sie als Hausbesitzer alle Kosten allein:
- Grundsteuer — jährlich, Höhe abhängig von der Kommune
- Gebäude-, Haftpflicht- und Elementarversicherung
- Heizkosten je nach Energieträger und Verbrauch
- Strom, Wasser, Müll und weitere Betriebskosten
- Instandhaltungsrücklage von etwa 1–2 € pro m² Wohnfläche im Monat
Planen Sie diese laufenden Posten zusätzlich zur Kreditrate ein — wir zeigen Ihnen die exakte Kostenkalkulation.
Wie hoch ist die Instandhaltungsrücklage bei einem Haus in Garmisch-Partenkirchen?
Faustregel: 1 bis 2 Euro pro m² Wohnfläche pro Monat — bei älteren Häusern eher am oberen Rand.
Diese Rücklage deckt größere Erneuerungen wie Dach, Heizung, Fenster und Fassade sowie kleinere Reparaturen ab.
Welche Kosten sollte ich vor dem Hauskauf in Garmisch-Partenkirchen einplanen?
Zusätzlich zu den Standardnebenkosten:
- Bausachverständiger — gemessen am Kaufpreis gering, und ein erkannter Mangel zahlt ihn mehrfach zurück
- Renovierung/Sanierung nach Bedarf
- Bereitstellungszinsen der Bank
- Schätzgebühren der Bank
- Umzugskosten — je nachdem, wie viel Sie selbst übernehmen
- Außenanlagen (Garten, Zaun, Einfahrt) bei Bedarf
Zusammen mit den Standardnebenkosten ergibt das einen spürbaren Aufschlag auf den Kaufpreis. Wir planen alle Posten mit Ihnen ein.
Sind die Hauskauf-Nebenkosten in Garmisch-Partenkirchen steuerlich absetzbar?
Bei Selbstnutzung sind die Kaufnebenkosten grundsätzlich nicht absetzbar. Bei Vermietung als Kapitalanlage werden Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Maklerprovision als Anschaffungsnebenkosten in die Abschreibungsbasis aufgenommen und über die gesetzliche Abschreibungsdauer abgeschrieben.
Auch energetische Sanierungsmaßnahmen können bei Selbstnutzung steuerlich gefördert werden — die genauen Voraussetzungen regelt das Steuerrecht. Zu den Details vermitteln wir Ihnen bei Bedarf einen Steuerberater.


